Europa / EU-27
Der Binnenmarkt selbst: 27 Länder ab dem Hub Mainz. Importgesellschaft, Zoll, Compliance, Distribution – und bei Konsumgütern die Listung im Handel.
DE · EN · ES · PTWelcher Markt, in welcher Reihenfolge, mit welchem Modell – das klären wir zuerst. Danach räumen wir weg, was Zeit und Kapital bindet: Gesellschaft, Zoll, Lager, Regulatorik und die Monate bis zum ersten zahlenden Kunden.
In welche Richtung gehen Sie?
Sie kommen aus Lateinamerika, der Schweiz oder einem anderen Markt außerhalb der EU und wollen in Europa verkaufen. Sie brauchen eine Gesellschaft, die in Verkehr bringt, einen Zollweg, ein Lager und jemanden, der sich im EU-Rechtsrahmen darum kümmert.
Sie sitzen in Europa und wollen in die Schweiz, nach Brasilien oder weiter. Dieselben Fragen in der Gegenrichtung: Wer führt ein, wer kümmert sich vor Ort, wer verkauft.
Wo wir heute arbeiten
Der Binnenmarkt selbst: 27 Länder ab dem Hub Mainz. Importgesellschaft, Zoll, Compliance, Distribution – und bei Konsumgütern die Listung im Handel.
DE · EN · ES · PTVon Mexiko über Mittelamerika und die Andenstaaten bis Mercosur und Chile. Der überwiegende Teil der Region ist über Handelsabkommen mit der EU verbunden; eigene Ansprechpartner auf Spanisch und Portugiesisch.
ES · PT · EN · DEEigenes Zollgebiet vor der Haustür: echte Zollgrenze mitten in Europa, in beide Richtungen. Verzollung, MWST-Pflicht ab 100.000 Franken, Präferenznachweis. Plattform und Vertrieb stehen.
DE · FR · IT · ENDie Plattform ist nicht an eine Region gebunden. Sagen Sie uns, wohin – wir prüfen im Erstgespräch, was trägt und was nicht.
nach BedarfDrei Märkte, in denen Plattform und Vertrieb heute stehen. Wo wir noch nicht sind, sagen wir das – und prüfen im Erstgespräch, was trägt.
Wohin der Weg führt
Wir arbeiten hin und her: nach Europa hinein und aus Europa hinaus. Für Lateinamerika gilt das genauso wie für die Schweiz – dieselbe Plattform, dieselben sechs Bausteine, nur die Richtung wechselt.
Ihr Produkt kommt aus Mexiko, Brasilien oder Kolumbien und soll in der EU verkauft werden. Wir übernehmen Inverkehrbringung, Einfuhr, Lager und – bei Konsumgütern – die Listung im Handel.
Sie produzieren in Europa und wollen nach Lateinamerika liefern. Wir führen ein, registrieren steuerlich, lagern vor Ort und bauen den Vertrieb auf, bis Ihr Team übernimmt.
Die EU hat mit dem größten Teil Lateinamerikas Handelsabkommen geschlossen. Für Sie heißt das: Der Zollweg ist geregelt, bevor Sie ihn gehen. Entscheidend wird dann nicht mehr der Marktzugang an sich, sondern wer den Ursprungsnachweis richtig führt.
Stand Oktober 2026. Quellen: Europäische Kommission, Generaldirektion Steuern und Zollunion; Europäisches Parlament, Studie zu den Handelsbeziehungen EU–Lateinamerika. Zählt man Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien, Chile, Peru und Ecuador zusammen, deckt das deutlich über 80 Prozent der Wirtschaftsleistung Lateinamerikas ab.
Schweizer Hersteller in den EU-Binnenmarkt. Verzollung, Ursprungsnachweis, verantwortliche Person nach GPSR und Lager in Mainz – ohne eigene EU-Gesellschaft.
Europäische Hersteller in die Schweiz. Einfuhr über Passar, MWST-Registrierung mit Steuervertretung, Lager und Distribution im Land.
Die Schweiz ist der am meisten unterschätzte Markt in dieser Aufstellung. Sie liegt mitten in Europa, spricht Deutsch und ist in zwei Stunden erreicht – und sie ist zollrechtlich eigenständig: eigene Grenze, eigene Anmeldung, eigene Mehrwertsteuer. Genau diese Lücke zwischen gefühlter Nähe und tatsächlicher Grenze kostet die meisten Unternehmen ihre erste Sendung.
Rechtsstand Oktober 2026. Wir prüfen Ihren Fall im Erstgespräch gegen die jeweils geltende Fassung.
Sechs Baustellen
Rechtsform, Registrierung, Geschäftsführung und laufende Verwaltung im Zielland.
Einfuhrabwicklung, Ursprungsnachweise, Registrierungen, Präferenznachweise – in beide Richtungen.
Inverkehrbringung, verantwortliche Person vor Ort, Produkt- und Verpackungsrecht, Zertifizierungen.
Fläche, Personal, Bestandsführung, Zustellung – in 27 EU-Staaten oder im Zielmarkt.
Rücknahme, Prüfung, Wiedereinlagerung, Reparatur, Ersatzteilversorgung.
Kapital, das über Monate gebunden ist – lange vor dem ersten Umsatz.
Viele Unternehmen investieren hohe Summen, bevor sie ihren ersten Kunden im neuen Markt gewinnen.
Market-as-a-Service
Alles aus dem vorigen Abschnitt existiert bereits – bei uns und bei unseren Partnern vor Ort. Sie nutzen es, statt es aufzubauen. Welche Bausteine Sie brauchen, entscheidet die Marktanalyse, nicht der Katalog.
Sie liefern an unsere Gesellschaft. Die Inverkehrbringung läuft über uns – mit uns als verantwortlicher Person.
Wir übernehmen Anmeldung, Ursprungsnachweise und Abgaben. Ihre Ware kommt an, ohne dass Sie ein eigenes Zollkonto brauchen.
Einlagerung im Hub Mainz für Europa, bei Partnern im Zielmarkt für die Gegenrichtung. Bestand jederzeit einsehbar.
Zustellung in 27 EU-Länder ab der ersten Sendung. Referenzgröße: über 100 Sendungen pro Woche.
Rücknahme, Prüfung, Reparatur, Ersatzteile – vor Ort, in der Sprache Ihres Kunden.
Auf Wunsch die Kundengewinnung: Positionierung, Material, erste Abschlüsse. Bei Konsumgütern dazu der Weg ins Regal – Listung, Außendienst und Verkaufsförderung über unsere Vertriebsagentur iSolutions.
| Eigener Aufbau | Mit AugurPro | |
|---|---|---|
| Zeit bis zur ersten Lieferung | zwölf bis achtzehn Monate | Wochen |
| Kapitalbindung | hoch, vor dem ersten Umsatz | nutzungsabhängig |
| Fixkosten | ab Tag 1, unabhängig vom Absatz | wachsen mit dem Volumen |
| Risiko bei Misserfolg | Gesellschaft, Lager, Verträge bleiben | Sie hören auf |
Zwei Märkte im Detail
Das EU-Mercosur-Interimsabkommen wird seit dem 1. Mai 2026 vorläufig angewendet. Ihre Ware kann zollfrei in die EU, wenn der Ursprung nachgewiesen ist – über eine Erklärung zum Ursprung oder ein besonderes Ursprungszeugnis, in ATLAS unter Code U126. Alte Lieferantenerklärungen gelten nicht automatisch weiter; ab 6.000 Euro Warenwert brauchen Sie eine REX-Registrierung. Klingt nach Formalien, ist aber der Unterschied zwischen zollfrei und Vollzoll.
Die Schweiz ist weder in der EU noch im EWR. Zwischen beiden liegt eine echte Zollgrenze, in jede Richtung: Anmeldung, Einfuhrabgaben, Präferenznachweis für Zollfreiheit. Schweizer Ausfuhren laufen über Passar, das Zollsystem des BAZG. Wer aus dem Ausland in die Schweiz liefert, wird ab 100.000 Franken Jahresumsatz mehrwertsteuerpflichtig und braucht eine Steuervertretung im Land – Normalsatz 8,1 Prozent.
Rechtsstand Oktober 2026. Wir prüfen Ihren Fall im Erstgespräch gegen die jeweils geltende Fassung.
Was in 30 Minuten passiert
Produkt, Richtung, Zielmarkt, bisherige Erfahrungen.
Was Ihr Segment in diesem Markt realistisch hergibt.
Welche der sechs Bausteine Sie brauchen, in welcher Reihenfolge.
Größenordnung, keine Angebotsrechnung.
Und eine klare Aussage, ob wir der Richtige sind.
Realistisches Eintrittsszenario, indikativer Kostenrahmen, klares Ja oder Nein. Nichts vorzubereiten.
Kurz beantwortet
Market-as-a-Service heißt: Sie mieten den Markt, statt ihn zu bauen. Gesellschaft, Zollabwicklung, Lager, Distribution, Service und Vertrieb existieren bei AugurPro bereits – Sie zahlen für die Nutzung statt für den Aufbau und tragen keine Fixkosten vor dem ersten Umsatz.
Wochen statt Monate. Ein eigener Aufbau mit Gesellschaftsgründung, Lager und Personal braucht erfahrungsgemäß zwölf bis achtzehn Monate. Über die bestehende Plattform von AugurPro liefern Sie ab der ersten Sendung in alle 27 EU-Länder.
Nein. Unsere Importgesellschaft bringt Ihre Ware in der EU in Verkehr und übernimmt die Rolle der verantwortlichen Person nach der EU-Produktsicherheitsverordnung GPSR. Eine eigene Gründung, ein eigenes Zollkonto und eine eigene Niederlassung sind nicht nötig.
Der Präferenznachweis belegt den Ursprung Ihrer Ware und entscheidet, ob sie zollfrei oder zum vollen Zollsatz eingeführt wird. Im Mercosur-Abkommen läuft er über eine Erklärung zum Ursprung oder ein besonderes Ursprungszeugnis, in ATLAS unter Code U126; ab 6.000 Euro Warenwert ist eine REX-Registrierung nötig. An diesem Nachweis scheitern die meisten ersten Sendungen.
Der größte Teil der Region. Über Abkommen angebunden sind Mexiko, Chile, die Andengemeinschaft mit Kolumbien, Peru und Ecuador, Mittelamerika mit Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama, der Mercosur mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay sowie die CARIFORUM-Staaten der Karibik. Ohne umfassendes Abkommen sind im Wesentlichen Bolivien, Venezuela und Kuba.
Zusammen rund 1,12 Milliarden Verbraucher. Zählt man Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien, Chile, Peru und Ecuador, deckt das deutlich über 80 Prozent der Wirtschaftsleistung Lateinamerikas ab – und praktisch alle diese Volkswirtschaften haben bevorzugten Handelszugang zur EU.
Ja, in beide Richtungen. Inbound bringen wir Hersteller von außerhalb der EU in den EU-Binnenmarkt; outbound bringen wir europäische Hersteller in ihren Zielmarkt – mit Einfuhr, steuerlicher Registrierung, Lager und Vertriebsaufbau vor Ort.
Die Schweiz ist weder EU- noch EWR-Mitglied. Zwischen ihr und der EU liegt eine echte Zollgrenze, in jede Richtung – mit Anmeldung, Einfuhrabgaben und Präferenznachweis für Zollfreiheit. Zollrechtlich ist sie ein eigenständiges Zollgebiet – mit eigener Grenze, eigener Anmeldung und eigener Mehrwertsteuer, nur eben mitten in Europa und auf Deutsch. Genau diese Lücke zwischen gefühlter Nähe und tatsächlicher Grenze kostet die meisten Unternehmen ihre erste Sendung.
Wer aus dem Ausland in die Schweiz liefert, wird ab 100.000 Franken Jahresumsatz mehrwertsteuerpflichtig und braucht eine Steuervertretung im Land; der Normalsatz beträgt 8,1 Prozent. Die Einfuhr läuft über Passar, das Zollsystem des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit. Zollfrei wird die Ware nur mit Präferenznachweis aus dem Freihandelsabkommen EU–Schweiz.
Ja. AugurPro arbeitet in beide Richtungen – bei Lateinamerika wie bei der Schweiz. Nach Europa hinein bringen wir Hersteller von außerhalb der EU in den Binnenmarkt; aus Europa hinaus bringen wir europäische Hersteller in den Zielmarkt. Es sind dieselbe Plattform und dieselben sechs Bausteine, nur die Richtung wechselt.
Kein Vorbereitungsaufwand, keine Verpflichtung. Sie schildern Ihre Lage, wir sagen Ihnen, ob wir der Richtige dafür sind – und wenn nicht, wer es ist. Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.
Martin Kunze, Leiter Unternehmensentwicklung · m.kunze@augur-pro.com · +49 151 672 657 96 · Deutsch · English · Español